Shidosha Christmas Cup in Kladow – Starker Jahresabschluss für Noam

Am 13.12.2025 hieß es ein letztes Mal im Jahr 2025: Wettkampfluft schnuppern! Beim Shidosha Christmas Cup in Kladow ging aus unseren Reihen Noam in der Gewichtsklasse bis 30,7 kg in der U10 an den Start – und zeigte dabei eine beeindruckende Leistung.

Gleich im ersten Kampf übernahm Noam von Beginn an die Kontrolle. Mit einer sauber ausgeführten Wurftechnikerzielte er schnell eine hohe Wertung und ließ seinem Gegner anschließend im Haltegriff keine Chance mehr. Der verdiente Sieg war damit früh gesichert – ein gelungener Auftakt!

Im zweiten Kampf ließ Noam nichts anbrennen. Ohne lange zu zögern setzte er einen wunderschönen O-goshi links an und beendete den Kampf bereits nach kurzer Zeit mit einem Ippon.

Der dritte Kampf, zugleich das Duell um den Einzug ins Finale, hatte es dann in sich. Noam traf auf einen sehr starken Gegner. Zwar konnte er zunächst mit einem Haltegriffeine Wertung erzielen, musste im weiteren Kampfverlauf jedoch eine Yoko-Wertung abgeben. Im anschließenden Bodenkampf schenkten sich beide Kämpfer nichts. Trotz großem Einsatz musste sich Noam am Ende knapp geschlagen geben.

Damit ging es für ihn in die Trostrunde – und dort zeigte er noch einmal eindrucksvoll sein ganzes Können. Mit einem regelrechten Feuerwerk an Techniken erzielte Noam zunächst eine Yoko-Wertung durch einen spektakulären Tomoe-nage, gefolgt von einer weiteren Yoko-Wertung mit einem O-goshi links. Im Bodenkampf ließ er schließlich nichts mehr zu und sicherte den Sieg mit einem unbefreibaren Haltegriff.

Die Belohnung: die hochverdiente Bronzemedaille!

Besonders hervorzuheben ist, dass Noam bereits im ersten Kampf einen Kämpfer aus Polen besiegen konnte und seine einzige Niederlage ausgerechnet gegen den späteren Turniersieger hinnehmen musste.

Ein starker Auftritt, ein toller Jahresabschluss und eine Leistung, auf die Noam und der gesamte Verein stolz sein können! Herzlichen Glückwunsch!


10. Juunigatsu-Cup 2025 am 22.11.2025 in Kleinmachnow

    Unsere drei Starter Noam (U9), Otto (U11) und Kaspar (U13) gingen am 22.11.2025 in Kleinmachnow an den Start.

    Noam Noam trat in der Altersklasse U9 an und zeigte drei spannende Kämpfe. Im ersten Kampf ging er aggressiv zu Werke: Angriff, Übergang zum Bodenkampf und ein kontrollierter Haltegriff, der ihn nach kurzer Zeit den Sieg sicherte. Im zweiten Kampf setzte Noam erneut schnelle Übergänge von Stand zum Boden durch und beendete den Kampf frühzeitig wieder mit einem Haltegriff. Der dritte Kampf war hart umkämpft: Ein sehr aggressiver Gegner, doch Noam blieb ruhig, übernahm die Kontrolle und setzte seine Judotechniken gekonnt ein. Am Ende stand trotz ausgeglichener Wertungen fest, dass Noam der aktivere Kämpfer war – er gewann den dritten Kampf ebenfalls und sicherte sich damit den ersten Platz sowie den Turniersieg mit einem Pokal. Bravo!

    Otto ging ebenfalls mit großem Ehrgeiz an den Start (U11). Im ersten Kampf brachte ihm eine frühe Haltegriff-Kontrolle und – nach kurzer Gegenwehr des Gegners – den Sieg. Der zweite Kampf ging knapp verloren, als Ottos Gegner einen gelungenen Angriff ansetzte. Im dritten Kampf zeigte Otto erneut starke Leistung: Er warf seinen Gegner (mit höherem Gürtelgrad) und hielt ihn anschließend im Haltegriff, wodurch er den Kampf gewann. Damit belegte Otto Platz zwei und erhielt die Silbermedaille. Super!

    Kaspar trat in U13 an und hatte es mit besonders starken Gegnern zu tun. Im ersten Kampf musste er nach kurzer Zeit eine Wertung durch einen Fußwurf hinnehmen und verlor. Im zweiten Kampf traf Kaspar erneut auf einen erfahrenen Gegner, der ihn mit wiederum mit einem Fußwurf auf Ippon warf. Im dritten Kampf kämpfte Kaspar bis zum Ende, bewies Ausdauer und wehrte sich gegen mehrere brenzlige Situationen am Boden; zwei Strafen für Nicht-Fassen kosten schließlich Punkte. Dennoch zeigte Kaspar Einsatz und Turnierwillen.

    Wir hatten drei Starter und kehrten mit einem vollständigen Medaillensatz nach Hause: Platz 1 (Noam), Platz 2 (Otto) und Platz 3 (Kaspar). Super Jungs – weiter so, und bis zum nächsten Wettkampf!


    Training in der Sporthalle der Fichtelgebirge Grundschule

    Liebe Sportfreunde,

    Wir freuen uns sehr mitteilen zu können, dass wir vom Bezirksamt eine weitere erfreuliche Bewilligung erhalten haben: Neben der bisherigen Nutzung am Sonntag dürfen wir zukünftig auch freitags die Turnhalle der Fichtelgebirge-Grundschule für unser Judo-Training nutzen.

    Das bedeutet konkret:
    Nach den Sommerferien können wir freitags in den Sommermonaten (bis Oktober) die Turnhalle für unser Training nutzen. In den Wintermonaten (November bis März) bleiben wir freitags wie gewohnt in der Aula.
    Ab dem Jahr 2026 dürfen wir dann dauerhaft von April bis Oktober die Turnhalle nutzen.

    Unser Trainingsangebot erweitert sich somit nach den Sommerferien wie folgt:

    ➡ Mittwoch:

    16:00 – 18:00 Uhr: Judo für alle (Turnhalle)

    17:30 – 19:00 Uhr: Judo ab 12 Jahre (Aula)

    ➡ Freitag (Sommermonate in der Turnhalle, Wintermonate in der Aula):

    16:00 – 17:20 Uhr: Judo bis 12 Jahre

    17:30 – 19:00 Uhr: Judo ab 12 Jahre

    Alle Trainingszeiten wurden bereits im Buchungssystem entsprechend aktualisiert.

    Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung, die uns noch bessere Trainingsmöglichkeiten für alle Alters- und Leistungsgruppen bietet.


    Erfolgreiches Wochenende beim 12. Nord-Cup in Karow

    Am Wochenende vom 12. und 13. Juli 2025 war unser Verein mit einer Auswahl von fünf Judoka beim 12. Nord-Cup in Karow vertreten. Laut Veranstalter waren an beiden Wettkampftagen etwa 650 Judoka am Start – eine beeindruckende Zahl, die die Bedeutung dieses Turniers unterstreicht.

    Am Samstag begann unser jüngster Kämpfer, Noam in der U8 -29 kg. Er zeigte eine großartige Leistung und konnte alle drei Kämpfe vorzeitig mit Ippon für sich entscheiden. Besonders beeindruckend war sein erster Kampf, den er mit einem schönen O-goshi für sich entschied. In den beiden folgenden Kämpfen gewann er durch Haltegriffe am Boden. Damit sicherte sich Noam verdient die Goldmedaille – herzlichen Glückwunsch!

    Am Sonntag traten vier unserer Judoka in der U12 und U18 an. Fanny kämpfte in der U12 und hatte drei spannende Kämpfe. Im ersten Kampf konnte kein Punkt erzielt werden, was leider zu einer Niederlage durch Kampfrichterentscheid für Fanny führte. In den beiden folgenden Kämpfen musste sie sich mit der kleinsten Wertung Yoko geschlagen geben. Trotz der knappen Niederlagen konnte sie am Ende des Tages die Bronzemedaille in Empfang nehmen – eine tolle Leistung und wertvolle Erfahrung!

    Otto, ebenfalls in der U12, war hoch motiviert. Sein erster Kampf gewann er souverän mit einem Haltegriff. Im zweiten Kampf hatte er leider das Nachsehen, doch im dritten Kampf zeigte er großen Kampfgeist: Anfang lag er hinten, glich im Laufe des Kampfes aus und sicherte sich schließlich den Sieg im Boden mit einem unbefreibaren Haltegriff. Damit durfte Otto stolz die Silbermedaille mit nach Hause nehmen.

    Unsere beiden Starterinnen in der U18, Mila und Zoe, standen vor einer größeren Herausforderung. Hier gelten andere Regeln, z. B. im Boden, und die Gegnerinnen waren teilweise sehr erfahren. Mila hatte es sehr schwer. Sie verlor schnell ihren ersten Kampf. Im zweiten Kampf geriet sie in einen unbefreibaren Haltegriff und den letzten Kampf verlor sie ebenfalls. Zoe erging es ähnlich. Kampf eins verlor sie relativ schnell, im zweiten Kampf stand sie deutlich länger auf der Matte, musste aber letzendlich durch einem Armhebel aufgeben. Im dritten und letzen Kampf konnte sie ihrer Gegnerin das leben schwer machen, verlor letzendlich dennoch. Trotz der Niederlagen haben beide viel gelernt und konnten ihre Kämpfe teilweise sogar mitgestalten. Für beide war es eine wichtige Erfahrung, die sie motiviert, weiter zu trainieren und beim nächsten Mal noch stärker zurückzukehren.

    Insgesamt konnten wir an diesem Wochenende mit einem großartigen Ergebnis aufwarten: 1 Gold-, 1 Silber- und 3 Bronzemedaillen. Herzlichen Glückwunsch an alle Kämpferinnen und Kämpfer für ihren Einsatz und ihre tollen Leistungen!

    Wir sind stolz auf euch und freuen uns auf die nächsten Wettkämpfe!


    Neues Angebot: Ballsport für alle ab 12 Jahren!

    Bereits seit den Sommerferien 2024 startete unser neues Angebot: Jeden Sonntag von 14:00 bis 16:00 Uhr laden wir euch herzlich ein, in der Turnhalle der Fichtelgebirge Grundschule gemeinsam Ball zu spielen!

    Ob Volleyball, Basketball, Fußball oder andere Ballsportarten – die Entscheidung, was gespielt wird, treffen wir gemeinsam vor Ort und demokratisch. So kommt garantiert keine Langeweile auf!

    Inzwischen hat sich eine kleine Gruppe von begeisterten Volleyballspieler*innen gebildet, die regelmäßig teilnimmt. Wir möchten darauf hinweisen, dass noch Plätze frei sind – also komm gern vorbei und mach mit!

    Dieses Angebot richtet sich an alle Mitglieder und alle die es noch werden wollen ab 12 Jahren. Nutzt die Gelegenheit, neue Sportarten auszuprobieren, Spaß zu haben und Teil unseres Vereins zu werden.

    Wir freuen uns außerdem über Mundpropaganda: Erzählt euren Freunden und Bekannten von diesem tollen Angebot und bringt sie gern mit!

    Probiert es doch einfach mal aus – wir freuen uns auf euch!


    Juunigatsucup vom 23.11.2024

    Am 23. November 2024 war es wieder soweit: Der Juunigatsucup in Kleinmachnow rief, und wir folgten diesem Ruf mit großer Vorfreude. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir diesen Wettkampf besucht und waren begeistert von der freundlichen und einladenden Atmosphäre. Auch dieses Jahr reisten wir mit einer kleinen, hochmotivierten Gruppe an, um nicht nur Medaillen, sondern auch wertvolle Wettkampferfahrungen zu sammeln.

    Den Auftakt machten Fanny und Mila, die als Erste von uns die Wettkampfmatte betraten. Fanny zeigte direkt, warum sie in Topform angereist war. In ihrer Gewichtsklasse traf sie auf drei Gegnerinnen – und meisterte alle Herausforderungen mit Bravour.

    • Erster Kampf: Nach wenigen Sekunden sicherte sich Fanny mit einem kraftvollen Osoto-Otoshi einen Ippon und den ersten Sieg.
    • Zweiter Kampf: Hier war Fanny ebenso souverän. Ein technisch einwandfreier O-Goshi brachte erneut einen Ippon und damit den nächsten Sieg.
    • Dritter Kampf: Im finalen Duell zeigte sie ihre Vielseitigkeit und gewann dieses Mal im Bodenkampf vorzeitig.

    Das Ergebnis: Gold für Fanny! Eine makellose Leistung, die eindrucksvoll zeigte, was mit Technik, Fokus und Willenskraft möglich ist.

    Auch Fannys Schwester Mila zeigte eine starke Vorstellung. In ihrer Gewichtsklasse hatte sie zwei Kämpfe, die an Spannung kaum zu überbieten waren.

    • Erster Kampf: Trotz guter Ansätze musste Mila sich hier in einem Haltegriff geschlagen geben. Doch Aufgeben war keine Option für sie.
    • Zweiter Kampf: Mit einem großartigen Comeback zeigte Mila, was in ihr steckt. Obwohl sie zunächst mit einem Wazaari zurücklag, drehte sie den Kampf und brachte ihre Gegnerin in einen unbefreibaren Haltegriff. Sieg mit Ippon!

    Das Ergebnis: Silber für Mila! Eine tolle Leistung, die Mut macht und zeigt, dass Durchhaltevermögen belohnt wird.

    Noam hatte sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: einen der begehrten Pokale zu gewinnen. Für jemanden, der erst zum zweiten Mal auf der Wettkampfmatte stand, war das keine kleine Aufgabe. Doch Noam ließ sich nicht beirren und lieferte eine beeindruckende Serie ab.

    • Erster Kampf: Mit einer taktisch klugen Leistung konnte Noam einen Wazaari verbuchen und den Kampf sicher nach Hause bringen.
    • Zweiter Kampf: Jetzt warmgelaufen, zeigte Noam sein ganzes Potenzial. Mit zwei Wazaaris entschied er auch diesen Kampf für sich.
    • Dritter Kampf: Hier machte Noam kurzen Prozess. Nach einem schnellen Soto-maki-komi landete sein Gegner auf der Matte, und Noam holte den Sieg mit Ippon.

    Das Ergebnis: Erster Platz und Pokal für Noam! Eine beeindruckende Leistung, die zeigt, dass Mut und harte Arbeit belohnt werden.

    Auch Vigo stellte sich der Herausforderung. Sein erster Kampf war hart umkämpft, doch er konnte ihn mit einem Kampfrichterentscheid für sich entscheiden. Im zweiten Kampf lief es leider nicht wie geplant, und Vigo musste sich mit einem Ippon geschlagen geben. Verletzungsbedingt musste er im dritten Kampf aufgeben, bewies jedoch großen Sportsgeist.

    Das Ergebnis: Bronze für Vigo! Eine Leistung, die Respekt verdient und zeigt, dass jeder Kampf ein Schritt nach vorne ist.

    Der Juunigatsucup 2024 war für unser Team ein voller Erfolg. Mit zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie einem Pokal im Gepäck kehrten wir stolz und zufrieden zurück. Noch wichtiger als die Medaillen war jedoch die Erfahrung, die jeder Einzelne auf der Matte sammeln konnte. Die gezeigte Leidenschaft, der Kampfgeist und der Zusammenhalt im Team machen Lust auf mehr.

    Wir sind bereit für die nächsten Herausforderungen – und werden auch 2025 wieder voller Elan an den Start gehen!


    Rückblick auf unsere Japan-Reise: Hajime in Tokio

    Das Jahr neigt sich inzwischen dem Ende zu, und es wird höchste Zeit, von einem ganz besonderen Erlebnis zu berichten: Eine kleine Reisegruppe aus unserem Verein machte sich in den Winterferien 2024 auf den Weg ins Mutterland unserer Lieblingssportart – nach Japan.

    Romeo und Dijan hatten die einzigartige Gelegenheit, gemeinsam mit ihrem Trainer in Tokio zu trainieren, und das nicht irgendwo, sondern im ehrwürdigen Kodokan, der Geburtsstätte des Judo. Dieser historische Ort ist für Judoka aus aller Welt eine Pilgerstätte und eine Quelle der Inspiration. Das Training im Kodokan war intensiv und voller wertvoller Lektionen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Romeo und Dijan konnten ihre Technik verfeinern, neue Ansätze lernen und sich mit den Wurzeln der Sportart, die wir alle lieben, auf besondere Weise verbinden.

    Doch die Reise war nicht nur vom Training geprägt – auch kulturell hatten wir die Gelegenheit, in das faszinierende Leben Tokios einzutauchen. Die Stadt bot uns unvergessliche Eindrücke: von den funkelnden Winterlichtern in den Straßen über die traditionelle Atmosphäre der Tempel bis hin zu gemeinsamen Erkundungstouren, die uns durch lebendige Viertel und versteckte Ecken führten. Jeder von uns konnte dabei die Energie und Kultur Japans aufsaugen, und die Erinnerungen an diesen Winter in Tokio werden wir alle für immer in uns tragen.

    Zusammenfassend war diese Reise nicht nur eine wertvolle sportliche Erfahrung, sondern auch eine unvergessliche Zeit voller neuer Eindrücke, Herausforderungen und gemeinsamer Momente. Diese Erinnerungen werden uns weiter antreiben und daran erinnern, was Judo für uns bedeutet – weit mehr als ein Sport, eine wahre Lebensschule.


    Internationaler 1.2.3.-Küchen-Cup 2024 – Wettkampfbericht

    Am Wochenende des 12. und 13. Oktober 2024 waren wir beim 22. Internationalen Küchen-Cup in Potsdam zu Gast. Der Wettkampf fand in einer beeindruckend großen Leichtathletikhalle statt, in der sechs Kampfflächen für die zahlreichen Teilnehmer ausgelegt waren.

    Samstag – Die Kämpfe der U9 und U11:

    Für den Samstag hatten sich Noam in der Altersklasse U9 und Otto in der U11 angemeldet. Beide Jungs waren hochmotiviert, sich in ihren Gewichtsklassen zu beweisen.

    Noam (U9, -26 kg): Noam hatte vier Kämpfe vor sich, und gleich im ersten konnte er nach nur wenigen Sekunden den Sieg erringen. Ein starker Auftakt, doch der zweite Kampf brachte ihn ordentlich ins Schwitzen. Hier geriet er mehrfach in schwierige Situationen und musste sich aus Haltegriffen befreien, aber Noam bewies Kämpferherz und gab nicht auf. Zur Mitte des Kampfes lag er zwar mit einer Wertung zurück, doch in den letzten 10 Sekunden gelang ihm ein sehenswerter Seoi-nage, mit dem er den Kampf doch noch für sich entscheiden konnte. Damit stand er im Halbfinale!

    Im Halbfinale traf Noam auf einen erfahrenen Gegner, dem er nach einem harten Kampf leider unterlag. Doch in der Trostrunde hatte er erneut die Chance, um die Bronze-Medaille zu kämpfen. Hochkonzentriert ging Noam in diesen Kampf und zeigte eine starke Leistung. Mit zwei klaren Wertungen gewann er souverän und sicherte sich somit den dritten Platz und die Bronzemedaille. Eine großartige Leistung für Noams ersten Wettkampf, und das gleich auf internationaler Bühne – Herzlichen Glückwunsch!

    Otto (U11, -40 kg): Otto hatte es als einer der Jüngsten in seiner Gewichtsklasse nicht leicht. In seinem ersten Kampf verlor er nach kurzer Zeit, da er etwas zu vorsichtig agierte. So landete er in der Trostrunde, wo er noch die Chance auf Bronze hatte. In seinem nächsten Kampf war Otto viel wacher und zeigte Kampfgeist, unterlag jedoch schließlich seinem größeren Gegner im Haltegriff. Damit schied Otto leider aus dem Turnier aus. Es war ein schweres Los, da er auf zwei spätere Bronzemedaillengewinner traf. Dennoch: Kopf hoch, Otto! Jeder Kampf bringt wertvolle Erfahrung.

    Sonntag – U18 mit Jonah und Dylan:

    Am Sonntag traten Jonah und Dylan in der Altersklasse U18 an.

    Jonah (U18, -60 kg): Jonah hatte ein hartes Programm mit insgesamt sechs Kämpfen vor sich. Leider musste er sich in mehreren Kämpfen geschlagen geben, darunter auch durch einen Armhebel und einen Würger im Bodenkampf. Als Neuling in seiner Altersklasse bekam er es mit sehr starken Gegnern zu tun, doch er gab nicht auf und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Trotz der Niederlagen wird Jonah von diesen Kämpfen sicher viel mitnehmen.

    Dylan (U18, -66 kg): Auch Dylan hatte es in seiner neuen Altersklasse als einer der Jüngsten schwer. Er durfte fünf Kämpfe bestreiten, von denen er vier verlor. Am Ende belegte er den 5. Platz. In der U18 gibt es bei internationalen Turnieren keine leichten Gegner, und jeder Kampf ist ein harter Test. Dylan kann stolz auf seine Leistung sein, denn auch er wird aus diesem Wettkampf gestärkt hervorgehen.

    Der 22. Internationale Küchen-Cup war für unsere Athleten eine wertvolle Gelegenheit, sich auf internationalem Niveau zu messen. Alle Teilnehmer haben sich mit großem Einsatz und Kampfgeist bewährt. Besonders Noams Bronzemedaillengewinn sticht hervor, doch auch die anderen haben durch ihre Teilnahme wichtige Wettkampferfahrung gesammelt. Vielen Dank an alle Kämpfer und Betreuer für ihren Einsatz!

    Herzlichen Glückwunsch und bis zum nächsten Mal!


    Juunigatsu Cup

    Am 25.11.2023 sind wir mit einem Team aus 9 Judokas nach Rathenow gefahren. So viele Anmeldungen zu einem Wettkampf hatten wir noch nie. Die meisten unserer Starter hatten hier ihr Wettkampfdebüt. 

    Unsere erste Starterin am Morgen war Fanny in der Altersklasse U9. Sie hatte nur zwei weitere Mädchen in ihrer Gewichtsklasse und lieferte zwei super spannende Kämpfe ab. Im ersten Kampf konnte Fanny ihren starken Osoto-otoshi durchsetzen und gewann damit ihre erste Begegnung. Der zweite Kampf hätte spannender nicht sein können. Beide Kontrahenten haben alles aus der Trickkiste gezogen, dennoch stand nach der offiziellen Kampfzeit keine Wertung auf der Tafel, so dass der Kampfrichter entscheiden musste, wer besser war. Leider verlor Fanny diesen Kampf und belegte damit den zweiten Platz!

    Als nächstes ging Kiki in der u18 auf die Matte. Kiki hatte einige sehr erfahrene Gegnerinnen mit deutlich höheren Graduierungen vor sich. Dennoch ging sie unbeeindruckt dessen in ihren ersten fight. Leider hat sie sich im Laufe des Kampfes, beim Fallen unglücklich abgestützt, was ihr in der Folge einen starken Schmerz in der Schulter bescherte. So konnte unglücklicherweise leider nicht mehr weiterkämpfen. Dennoch beglückwünschen wir sie zum dritten Platz und hoffen auf eine schnelle Genesung ihrer Schulter.

    Mila hatte in der u15 drei Kämpfe, die sie zwar alle nicht für sich Entscheiden konnte, aber dafür viel Erfahrungen gesammelt hat. Letztendlich landete Mila auf Platz drei.

    Vigo ist einer der erfahreneren Kämpfer unserer Crew an diesem Tag gewesen. Er startete in der u9 und bescherte uns drei spannende Kämpfe. In seinem ersten Kampf überzeugte er mit einem massiven Koshi-gurumma und warf seinen Gegner mit Ippon auf die Matte. In den nächsten beiden Kämpfen hatte er das Nachsehen und sicherte sich letztendlich die Bronzemedaille.

    Vigo’s Kumpel Otto startete ebenfalls in der u9, jedoch in einer anderen Gewichtsklasse. Hier traf er auf zwei Gegner. Otto hatte sich mit seinem Gegner einen harten Kampf geliefert und gewann diesen letztendlich mit Kampfrichterentscheid. Im letzten Kampf stand er einem erfahrenen Gegner gegenüber. Otto fiel auf einen Soto-maki-komi und landete letztendlich in einem Haltegriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Silber für Otto.

    Dylan startete in der u15 und fand sich als Gelbgurt-Träger neben drei Jungs mit grünen- und blauen Gürteln wieder. Dylan hatte sichtlich seinen Spaß, als Underdog, die großen erfahrenen Gegner zu verarzten. Er gewann alle drei packende Kämpfe in beeindruckender Weise mit Ippon und sicherte sich in seinem ersten Wettkampf den Siegerpokal und damit den ersten Platz. Hammer!

    Jonah ging in der u15 auf die Tatamis und hatte ebenfalls drei Gegner. Er verlor leider alle Kämpfe vorzeitig, nahm allerdings einen ganzen Sack voll Erfahrungen und die Bronzemedaille mit.

    Wiktor hatte einen Gegner in seiner Gewichtsklasse, gegen den er zwei Mal antreten durfte. Letztendlich unterlag er in beiden Begegnung, verbesserte sich allerdings von Kampf zu Kampf und holte sich zur Siegerehrung letztendlich die Silbermedaille ab.

    Luka ist eines unserer Gründungs- und Ehrenmitglieder. Ich kenne ihn seit dem er fünf Jahre alt war und habe ihn über viele Jahre hinweg betreut. Um so besonderer war es für mich als Trainer, dass Luka sich entschlossen hatte, nach einer mehrjährigen Wettkampf- und Trainingspause, komplett unvorbereitet in diesen Wettkampf bei den Männern zu starten. Es war ein echter Krimi. Luka hat sich gegen alle seiner Gegner durchsetzen können und holte sich den Pokal und damit den ersten Platz! Unglaublich!

    Herzlichen Glückwunsch an alle aus dem Hajime-Team und herzlichen Dank auch an alle Eltern und Unterstützenden.


    Internationaler Tuzla Cup

    Wir sind noch eine Meldung aus dem Mai 2023 schuldig. Romeo hat bis 81 Kg seinen ersten Wettkampf bei den Männern mitgemacht. Romeo hat zugelegt, bisher hat er in der Gewichtsklasse -73 Kg gekämpft. Also hat er nicht nur die Altersklasse, sondern auch die Gewichtsklasse gewechselt. Hier konnte er zwar leider keinen Kampf gewinnen, dennoch ordentlich mitstänkern.

    Dranbleiben Romeo!